Im September 2015 wurde Kang Nguyen Le, der leitende Mönch der Vietnamesischen Buddhistischen Gemeinde in Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana, am New Yorker Flughafen LaGuardia International Airport festgenommen. Er hatte in der Zeit von Januar 2013 bis August 2014 Kirchengelder in Höhe von mehr als 260.000 Dollar gestohlen, um seine Spielsucht zu finanzieren. Nun erhielt er eine Gefängnisstrafe von 30 Monaten, das Geld muss er zurückzahlen.

Mönch verzockte das Geld beim Blackjack

Der Mönch kassierte ein monatliches Gehalt von ca. 1.000 Euro, das für die Casino-Besuche nicht ausreichte. Der Mönch spielte alle zwei bis drei Tage im L’Auberge Casino in Lake Charles und verhielt sich dabei weitgehend unauffällig. Er wollte vermeiden, dass Gemeindemitglieder auf ihn aufmerksam werden. Beim Blackjack verzockte er bei jedem Casino-Besuch 5.000 bis 10.000 Dollar.

Verhaftung am Flughafen

Der Mönch wurde von der Polizei am Flughafen in New York verhaftet, als er von Dallas nach Toronto fliegen wollte. Seit 2011 soll er mehr als 370.000 Dollar verspielt haben, vor Gericht ging es jedoch nur um einen Betrag von 264.000 Dollar. Der Mönch hatte einige Male gewonnen und wollte das Geld zurückzahlen. Es kann jedoch nicht nachvollzogen werden, ob und wieviel er zurückgezahlt hat. Schon 2014 wurde der Mönch einmal von der Polizei verhört, dabei gab er seine Spielsucht zu. Es ist nicht klar, warum die Behörden nicht schon früher reagiert haben.

Mönch wurde verurteilt

Im März dieses Jahres bekannte sich der Mönch bereits vor Gericht schuldig. Er verwaltete drei Bankkonten seiner Gemeinde, doch niemand wollte die Kontoauszüge sehen und kontrollierte ihn. Der Mönch muss nun

  • 264.000 Dollar zurückzahlen
  • 30 Monate im Gefängnis absitzen

Nach dem Ende der Gefängnisstrafe muss der Mönch zurück in seine Heimat Vietnam.

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